Mihail Tanev – unser Forward in der 1. RL

Corona sorgt seit Anfang November dafür, dass unser Sport wieder einmal pausieren muss.

Aber für einen Spieler aus unserem 1. Herrenteam war es nicht das Virus, das Schuld an seiner Pause hatte, bevor er überhaupt im Team Fuß fassen konnte. Die Rede ist von Mihail Tanev, unserem neuen Power Forward in dieser Saison.

Wir haben mit ihm vor einigen Tagen über Corona, sein Ankommen im Team, seine Verletzung und dieses und jenes gesprochen.

HSt: Mihail, wie hast Du zu den HammStars gefunden?

MT: Ich kam auf eine Empfehlung zum Team. In den letzten 2 Jahren habe ich in der 1. bulgarischen Liga gespielt, davor in der norwegischen 1. Liga.

HSt: Das klingt nach Erfahrung und Können. Team und Coaches waren sicher sehr gespannt auf Deine ersten Auftritte im Team. Aber gleich im 1. Freundschaftsspiel dann das vorübergehende Aus.

MT: Ja, das war wirklich deprimierend. Ich habe mir das Wadenbein gebrochen und konnte dem Team zumindest nicht spielerisch in der weiteren Vorbereitungsphase helfen. Bitter – aber sowas passiert, davor kann sich niemand schützen.

HSt: Es hat dann einige Wochen gedauert, ehe Du wieder starten konntest. Auch vorher bei den Spielen und im Training hat man Dich zur Unterstützung Deines Teams immer an der Linie oder auf der Bank gesehen. Wieviel Geduld hat es Dich gekostet, bis Du vom Arzt das OK bekamst?

MT: Sehr viel Geduld! Und genauso viel Training, um meine Leistungsfähigkeit wieder auf mein normales Level zu bekommen. Ich bin den Coaches und dem Management sehr dankbar, denn sie haben die ganze Zeit zur mir gestanden und mir ihr Vertrauen gegeben.

HSt: Was kannst Du zum Team sagen, wie klappt das Zusammenspiel denn schon?

MT: Das Team ist toll, wir verstehen uns gut miteinander. Natürlich ist es ein junges Team mit teils unerfahrenen Spielern. Und gerade da sehe ich meine Aufgabe: ich möchte mit meiner Erfahrung dem Team und den jungen Spielern zu einem guten Basketballspiel helfen.

HSt: Das klingt, als wenn Du Dich richtig wohl fühlst?

MT: Hundertprozentig. Ich habe meinen Wohnsitz nach Hamm verlegt, einen Job gefunden und freue mich, hier zu sein. Hamm ist eine gute Stadt zum Leben und zum Basketball spielen!

HSt: Apropos Job und Basketball. Wie bringst Du zeitlich beides unter einen Hut?

😊

MT: Ich arbeite als LKW-Fahrer und beliefere Lebensmittelmärkte mit Waren. Das heißt für mich, sehr, sehr früh aufzustehen. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme, schlafe ich meistens noch einmal, bevor es zum Training geht.

HSt: Das hört sich nach einem anstrengenden Tag an…

MT: Ja. Aber von nichts kommt nichts, heißt es. Man kann vieles schaffen, solange man es nur wirklich will.

HSt: Ein gutes Schlusswort! Vielen Dank für das Interview und wir hoffen, Dich und das Team bald wieder unter dem Korb „in action“ zu sehen!

💪

(P.S. Das Interview haben wir auf Englisch geführt – aber Mihail lernt bereits seine ersten deutschen Sätze )

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