U18 Derbyniederlage gegen LippeBaskets Werne

11.11.2018: U18-Oberliga TuS 59 HammStars – LippeBaskets Werne 57:70

Am vergangenen Sonntag kamen die U18 Spieler beim Heimspiel gegen die Nachbarn aus Werne nur schwer in Gang. Die Gäste hingegen waren direkt im Spiel und führten nach dem ersten Viertel bereits 13 : 22. So ging es auch im zweiten Viertel nur in eine Richtung und Hamm schaffte es nicht, die Punktelieferanten aus Werne zu stoppen. Trotz wechselnder Defense und Engagement der Spieler war beim Halbzeitstand von 22 : 41 das Spiel bereits gelaufen.

Trainer Wieland versuchte, mit harten Ansagen und „Tritt in den Allerwertesten“ seine Spieler zu motivieren. Doch auch das dritte Viertel ging mit 8:11 an die Gäste. Was war los? Werne einfach besser? Hat der Coach sich verspekuliert? War Werne motivierter??? Also drei Viertel gespielt, Spiel schon verloren; und das vor über 50 Zuschauern, gegen Werne.

Auf all diese Fragen gab es eine Antwort: Nein! Werne war nicht viel besser und auf keinen Fall motivierter. So gingen die HammStars mit einem 30 : 52 Spielstand in die letzten 10 Minuten. Dort stellte Hamm auf eine Fullcourt Mannpresse um. Die positive Aggressivität, angepeitscht durch einen schon grenzwertig emotionalen Trainer am Spielfeldrand führte zu einen 19 : 2 -Lauf. 5 Punkte Unterschied und noch 5 Minuten zu Spielen. Angetrieben von den Fans kam es nun zum erwartet spannenden Spiel, in dem den JungHamstern am Ende leider doch die Puste ausging.

Auch durch die sicheren Freiwerfer der Lippebaskets gab es am Ende leider keine Chance mehr, das Spiel zu drehen. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Hamm in der U18 mit allen Teams mithalten, an schwierigen Tagen aber auch mal verlieren kann. Statt des Trainers ergriff Jonah Lehmann nach dem Spiel das Wort ans Team: “Wir haben zwar verloren, aber ich bin stolz, in diesem Team spielen zu dürfen. Ihr habt euch alle so den Ar… aufgerissen, und was wir hier heute geschafft haben, ist mehr wert als der Sieg. Im Rückspiel sieht der Endstand 70 : 57 für uns aus.“

Selten konnte man eine Niederlage sehen, in der das verlierende Team so stolz und erhobenen Hauptes aus der Partie gegangen ist. Dieses Team wird uns diese Saison noch viel Freude bereiten.

Es spielten:
Deniz Reichel, Tim Borutta (9 Punkte), Mirza Haras Baig (7), Alex Szymanek (15), Jonah Lehmann (15), Niklas Krüger, Emil Riepe (8), Paul Rüter (3)

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